Bristol Lodekkas
Der Bristol Lodekka basierte auf einem Prototyp von 1949. Er bot die Lösung für ein Problem, das fast jedem Busbetreiber bekannt war: niedrige Eisenbahnbrücken. Eine raffinierte Neukonstruktion des Getriebes, bei der die Kardanwelle seitlich versetzt war und eine abgesenkte, zweifach untersetzte Hinterachse antrieb, eliminierte den üblichen Stufenanstieg von der Plattform zum unteren Fahrgastraum. Dadurch wurde ein ebener Boden ermöglicht und die Gesamthöhe des Doppeldeckers um 30 Zentimeter reduziert.
Das Serienfahrzeug, bekannt als Typ LD, erschien ab 1953. Alle Lodekkas wurden von Eastern Coach Works in Lowestoft karossiert, die dem Nachkriegstrend folgten, den Motor in einer abgerundeten "Motorhaube" einzuschließen.
Das Ergebnis war eher unelegant, doch durch nachfolgende Verfeinerungen des Designs und die Lockerung der Bau- und Nutzungsbestimmungen, die Busse mit einer Länge von 30 Fuß zuließen, wurde die endgültige Form des Lodekka - des FLF-Typs - zu einem ansehnlichen und imposanten Fahrzeug.
Im hier behandelten Zeitraum existierten südlich der Grenze nur noch wenige LD-Lkw, doch in der Flotte der Eastern Scottish Company waren noch immer zahlreiche Exemplare im Einsatz. Spätere Varianten waren zwar noch in großer Zahl anzutreffen, die Produktion war jedoch 1968 eingestellt worden, und selbst die letzten Fahrzeuge hatten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht.
Der Autor, der zwanzig Jahre lang als Busfahrer gearbeitet hatte, entwickelte eine beträchtliche Vorliebe für die Lodekka und bemühte sich, eine Sammlung von Fotografien zusammenzustellen, die diesen Bustyp zu einer Zeit zeigen, als er in ganz Großbritannien noch ein vertrauter Anblick war.
Details
| Autor: | Stephen Dowle |
| Ausführung: | 96 Seiten, 23.5 x 17 x 1.3 cm, kartoniert |
| Abbildungen: | 180 farbige und s/w-Abbildungen |
| Sprache: | Englisch |
| Verlag: | Amberley Publishing (GB, 2017) |
| ISBN: | 9781445664637 |