Focke Wulf Jet Fighters
Der größte Erfolg der Firma Focke-Wulf während des Zweiten Weltkriegs war die Entscheidung für einen Sternmotor für den Jagdflieger Fw 190, wodurch man den Wettbewerb mit Messerschmitt um die Reihenmotoren vermied.
Die Entscheidung des Oberkommandos der Luftwaffe, die wenigen verfügbaren Strahltriebwerke den Firmen Messerschmitt und Arado zuzuweisen, und die Entdeckung des schrecklichen aerodynamischen Effekts, der als Kompressibilitätsbuffeting bekannt ist, Mitte 1942, machten das Leben der Jagdflugzeugkonstrukteure jener Zeit sehr interessant.
Das Team um Kurt Tank schlug vor, ein von ihm entworfenes Zentrifugal-Turbojet-Triebwerk in die Nase einer Fw 190 A/3 einzubauen, mit der Absicht, es 1943 durch ein Jumo 004 B zu ersetzen, sobald dieses verfügbar sei.
Es folgten mehrere Entwürfe, die alle geplanten oder bereits verfügbaren Turbojets, Turboprops, Staustrahltriebwerke und Raketentriebwerke nutzen konnten. Sie bilden die dokumentarische Grundlage dieses Buches.
Nach dem Scheitern bei den TL-Wettbewerben Jagdflugzeug im März 1943, Volksflugzeug im September 1944 und Hochleitungs-Nachtjäger im Januar 1945 konnte Focke Wulf schließlich seine Konkurrenten mit dem großartigen Jagernotprogramm-Design Ta 183 besiegen.
Obwohl es für ein Eingreifen in den Zweiten Weltkrieg zu spät war, diente es in den ersten Jahren des Kalten Krieges als Inspiration für zahlreiche Entwürfe anderer Länder.
Details
| Autor: | Justo Miranda |
| Ausführung: | 256 Seiten, 25.5 x 18 x 2.2 cm, gebunden |
| Abbildungen: | 163 Zeichnungen |
| Sprache: | Englisch |
| Verlag: | Fonthill Media (GB, 2017) |
| ISBN: | 9781781556641 |