Dodge, sur les voies de la liberté
Nach dem Angriff auf Pearl Harbor mobilisierte die transatlantische Industrie ihre gesamten Kräfte, um sich ausschließlich der Kriegsproduktion zu widmen. Chrysler, einer der drei großen Automobilhersteller, engagierte sich daraufhin entschlossen in zahlreichen Rüstungsprogrammen: Panzerfahrzeuge, Munition, Artilleriegeschütze und Flugzeugmotoren verließen die Werke des Konzerns in riesigen Mengen.
Doch vor allem im Bereich der leichten taktischen Fahrzeuge wird Chrysler, vertreten durch seine Tochtergesellschaft Dodge und mit dem 750 kg leichten 4x4-Pickup, seine Kompetenz unter Beweis stellen. Das Fahrzeug, genannt Weapons Carrier, profitiert von der seit 1939 gesammelten Erfahrung mit Pickups, die hinsichtlich Mechanik, Leistung und Gesamtdesign kontinuierlich verbessert wurden.

Seiten aus dem Buch "Dodge, sur les voies de la liberté"
Der Waffenträger wurde in verschiedenen Ausführungen geliefert – als Personentransporter, Sanitätsfahrzeug, Funkfahrzeug und Führungsfahrzeug – und wurde in großem Umfang an die US-Armee, aber auch an die Alliierten, Briten, Sowjets und die Freien Franzosen geliefert.
Die robusten und zuverlässigen Dodge-Pickups leisteten auch nach dem Konflikt weiterhin gute Dienste, sowohl in vielen westlichen Armeen als auch im zivilen Bereich, wo sie nach ihrer Überarbeitung eine neue und lange Karriere begannen.
Details
| Autor: | Jean-Michel Boniface |
| Ausführung: | 144 Seiten, 28 x 21.5 cm, gebunden |
| Abbildungen: | 250 s/w-Abbildungen und 100 Farbfotos |
| Sprache: | Französisch |
| Verlag: | ETAI (F, 2003) |
| ISBN: | 9782726893463 |